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Institut für Hygiene und Mikrobiologie

Start des Bayerischen Zentrums für präventive Infektionsmedizin (BZI)

15.01.2026

Mit dem Bayerischen Zentrum für präventive Infektionsmedizin (BZI) nimmt eine neue landesweite Forschungseinrichtung ihre Arbeit auf, die die Prävention, Überwachung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten in Bayern nachhaltig stärken soll. Das vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (StMWK) geförderte Zentrum vernetzt alle sechs bayerischen Universitätsstandorte mit medizinischer Fakultät, ihre Universitätsklinika sowie den öffentlichen Gesundheitsdienst.

Ziel des BZI ist es, Forschung, Prävention und Versorgung in der Infektionsmedizin enger zu verzahnen, von der Infektionsüberwachung über Impfstoff- und Diagnostikstudien bis hin zur Erfassung postakuter Infektionssyndrome. Erkenntnisse aus der Forschung sollen dabei schneller in die klinische Praxis und in gesundheitspolitische Entscheidungsprozesse einfließen.

Die Geschäftsstelle des BZI ist am Institut für Hygiene und Mikrobiologie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg angesiedelt. Federführend beteiligt ist Prof. Dr. Oliver Kurzai, der das Zentrum gemeinsam mit Prof. Dr. Klaus Überla initiiert hat. Ein zentraler Bestandteil des BZI ist der Säulenbereich „Bayerisches Surveillancezentrum“, der am Standort Würzburg maßgeblich mitgestaltet wird. Prof. Dr. Kampmeier ist hier wesentlich eingebunden und trägt zur Weiterentwicklung moderner Surveillance-Strukturen sowie zur systematischen Erfassung infektiologischer Daten bei.

Mit der neuen Website www.bzi-bayern.de stellt das BZI seine Programmbereiche, Projekte und aktuellen Entwicklungen erstmals gebündelt vor und bietet einen umfassenden Einblick in Ziele, Aktivitäten und Vernetzungsstrukturen des Zentrums.

Weiterführende Links

Aktuelle Meldungen am Universitätsklinikum Würzburg (UKW)
Universitätsklinikum Würzburg: Bayern stärkt Infektionsschutz – Freistaat richtet neues Zentrum für präventive Infektionsmedizin ein

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