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    Institut für Hygiene und Mikrobiologie

    Parasitologie

    Ein breites Spektrum an Parasiten kann den Menschen infizieren. Weltweit sind die Malaria und weitere Infektionen durch Protozoen sowie Infektionen durch Helminthen Ursache für eine hohe Morbidität und Mortalität. Als unangenehmes Urlaubsmitbringsel werden auch in Deutschland solche Infektionen diagnostiziert. Aber auch einheimische Parasiten und Würmer sind infektiologisch bedeutsam. Zu den bedrohlichsten einheimischen Helminthen zählt der Fuchsbandwurm Echinococcus multilocularis. Die Interaktion zwischen diesem Erreger und dem menschlichen Wirt bildet einen Forschungsschwerpunkt am IHM. Darüber hinaus ist hier vom RKI das Konsiliarlabor für Echinokokkose eingerichtet worden. Zwischen dem Bereich Parasitologie und dem Bereich Serologie besteht eine enge Verknüpfung da bei vielen Parasitosen ergänzend oder in erster Linie serologische Verfahren zur Diagnostik dienen. Wichtigstes Beispiel dafür ist die Toxoplasmose, die insbesondere für Schwangere bedrohlich sein kann.

     

    Dr. med. T. T. Lam (Bereichsleitung)

    Prof. Dr. K. Brehm (stellv. Bereichsleitung)

     

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    Institut für Hygiene und Mikrobiologie
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