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    Institut für Hygiene und Mikrobiologie

    Mykobakterien

     

    Die Diagnostik von Infektionen durch Mykobakterien bildet einen eigenen Bereich am IHM. Diese Erreger unterscheiden sich in ihrem Färbeverhalten und in den Ansprüchen für kulturelle Anzucht deutlich von anderen Bakterien. Im Zentrum dieses Bereichs steht die Diagnose von Infektionen durch Mycobacterium tuberculosis. Die kulturelle Anzucht stellt hier immer noch das sensitivste diagnostische Verfahren dar. In Zusammenarbeit mit dem bereich Molekularbiologie erfolgt der DNA-Nachweis aus diagnostischen Materialien. Auch die Resistenztestung von M. tuberculosis wird bei uns durchgeführt. Die richtige Gewinnung des Probenmaterials ist für die Aussagekraft der Untersuchung entscheidend – gerne können Sie uns bereits vor der Materialentnahme kontaktieren.

    Für die Diagnose einer latenten Infektion durch M. tuberculosis bieten wir im Bereich Serologie ein modernes Verfahren zum Nachweis Tuberkulose-spezifischer T-Zellen an. Neben der Tuberkulose werden in unserem Labor auch atypische Mykobakterien nachgewiesen. Der mikroskopische und kulturelle Nachweis von MOTTs (Mycobacteria other than tuberculosis) spielt vor allem bei Hautinfektionen, Infektionen der Lymphbahnen und immunsupprimierten Patienten eine wichtige Rolle.



    PD Dr. med. Dr. rer. nat. Christoph Schoen (Bereichsleitung)
    Prof. Dr. med. Ulrich Vogel (stellv. Bereichsleitung)

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    Institut für Hygiene und Mikrobiologie
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    97080 Würzburg

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